Gewaltprävention?

Wo beginnt Selbstverteidigung? 
Erst wenn es zum Kampf kommt? Geht eine gut strukturierte Selbstverteidigung nicht darüber hinaus? 
Es ist immens wichtig dass wir eine „Nase“ für drohende Schwierigkeiten entwickeln, bzw. das wir lernen Gefahren zu begegnen, indem wir diese ganz einfach umgehen.

Es ist ein altbekanntes, aber gerade deswegen klassisches Beispiel.

Ich muss doch nicht Abends /Nachts alleine durch den dunklen Stadtpark gehen in welchem nur jede fünfte Laterne noch funktioniert, wenn ich genau weiß dass diese Gegend schon Tagsüber einen schlechten Ruf hat, nur um  5 Minuten Zeit zu sparen.

Somit besteht SV Training auch aus einem wichtigen Theorieteil der sich mit:

Erkennen von Gefahren,

Vermeiden von gefährlichen Situationen,

Vermeiden von Gewalt wenn möglich (Deeskalationsmaßnahmen),

befasst und der wichtiger Bestandteil der Trainer und Meisterprüfung ist (bzw. in vielen Fällen leider nur sein sollte).

 

Selbstverteidigung  befasst sich intensiv mit dem Thema Gewalt.

Seltsamerweise scheint aber kaum jemand in der Lage diesen Begriff zu definieren, geschweige denn  dass es Überlegungen gibt ob diese nicht vermieden werden kann.

Im Grunde genommen ist es meiner Ansicht nach eine wichtige Aufgabe des Trainers die Schüler in die richtige Richtung zu lenken:

Was sind die Ursachen für plötzliche Ausbrüche von aggressivem Verhalten?

Kann ich es eventuell steuern oder beeinflussen?

 

Generell ist es in der Selbstverteidigung wichtig sich klarzumachen, dass sich die meisten Formen physischer Auseinandersetzungen vermeiden lassen !!!

Verletzter Stolz, Unaufmerksamkeit und Unachtsamkeit sind in vielen Fällen die eigentliche Ursache für Gewalt wie sie hier in Deutschland im Alltag vorkommt.

Solch eine Auseinandersetzung kann häufig  vermieden werden, wenn sich eine der beteiligten Parteien dieser Tatsache bewusst ist und entsprechend handelt.

(Verletzter Stolz kann nicht verkrüppeln oder töten- Schläge und Tritte zum Kopf sehr wohl!)